Versandkostenfrei bestellen

Direktbestellung

Kontakt

Angebot anfordern

08 00 / 0 960 960

Mein Warenkorb (0)

Vorschriftzeichen

Vorschriftzeichen sprechen gemäß § 41 StVO Gebote und Verbote aus, die von allen Verkehrsteilnehmern zu befolgen sind.
Bei SETON finden Sie Vorschriftsschilder nach StVO in unterschiedlichen Ausführungen für Ihre innerbetriebliche Verkehrsregelung:

  • Witterungsbeständige Kunststoff-Schilder

  • Aluminium-Schilder mit Reflexfolie

  • Aluminium-Schilder mit Reflexfolie und verstärktem Profilrand

Beachten Sie bei der Auswahl Ihrer Vorschriftzeichen, dass witterungsbeständige Vorschriftsschilder aus Kunststoff nur für den innerbetrieblichen Einsatz geeignet sind. Für den Einsatz im öffentlichen Verkehrsraum, z.B. an Baustellen oder auf Parkplätzen, benötigen Sie Aluminium-Vorschriftsschilder mit Reflexfolie gemäß StVO.

Weitere Informationen: Bedeutung von Vorschriftszeichen, beim Kauf zu beachten, Materialien, Aufstellung, Arten, Größe, Vorschriftsschilder setzen

43 Artikel

Filtern nach Sortieren nach

Raster Liste

Bedeutung von Vorschriftzeichen (StVO) im innerbetrieblichen Verkehr

Ohne Verkehrsregeln geht es auch auf dem Betriebsgelände nicht. Durch die Anbringung von Vorschriftszeichen weisen Sie alle Mitarbeiter, Lieferanten und Besucher auf entsprechendes Verhalten hin.

Wie schnell darf auf einem Betriebsgelände gefahren werden? Das hängt sicherlich von den örtlichen Gegebenheiten und potentiellen Gefahren ab. Mit einem eindeutigen Gebotszeichen (StVO) wird sofort deutlich, wie hoch die "Zulässige Höchstgeschwindigkeit" sein darf.

"Rechts vor links" gilt immer? Ja, wenn kein Verkehrsschild vorhanden ist. Doch oftmals ist es für die Betriebsabläufe notwendig die Vorfahrtregeln durch ein "Vorfahrt gewähren"-Schild oder "Stoppschild" (Halt. Vorfahrt gewähren.) zu ändern.

Wichtig ist es auch Sperrzonen deutlich mit den entsprechenden Verbotsschildern (StVO) zu kennzeichnen, z.B. "Verbot der Einfahrt", "Verbot für Fahrzeuge aller Art", "Verbot für Fahrräder" oder "Verbot für Fußgänger".

Darf ich hier parken? Nicht immer ist klar, auf welchen Flächen ein Fahrzeug abgestellt werden darf. Bringen Sie deshalb an Feuerwehrzufahrten, Lade- und Lieferzonen und ähnlichen Bereichen Schilder für "Absolutes Halteverbot" und "Eingeschränktes Halteverbot" an. Generell ist es sinnvoll, die Parkplätze auf dem Firmengelände deutlich zu kennzeichnen, z.B. mit Parkplatzschildern, Parkplatzbegrenzungen und Parkplatzmarkierungen.

Durch die Anbringung von Zusatzschildern direkt unter den Vorschriftszeichen können Sie die Verbote oder Gebote beschränken oder genauer beschreiben, z.B. "Verbot der Einfahrt" aber "Lieferverkehr frei".

Arten von Vorschriftszeichen

Der § 41 StVO unterteilt die Vorschriftzeichen klar in Gebotszeichen und Verbotszeichen.

Verbotsschilder nach StVO

Verbotsschilder signalisieren strikte Verbote, an die sich alle Verkehrsteilnehmer zwingend halten müssen. Sie regeln z.B. Halteverbote, Durchfahrtsperren für alle Fahrzeuge bzw. einzelne Gruppen oder Durchgangsperren für Fußgänger. Im Betriebsverkehr dienen diese Schilder der allgemeinen Sicherheit und sorgen für reibungslose Arbeitsabläufe.

Gebotsschilder im Straßenverkehr und auf dem Betriebsgelände

Diese Verkehrszeichen regeln den Verkehrsfluss im allgemeinen Straßenverkehr und auch auf dem Betriebsgelände. Sie weisen auf die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten hin, zeigen die vorgeschriebenen Fahrtrichtungen an und bestimmen die Vorfahrtsregelungen an Kreuzungen und Einmündungen. Bei verengten Fahrbahnen, z.B. an Baustellen oder auf dem Werksgelände definieren sie welche Fahrbahnseite den Vorrang hat.

Was ist beim Kauf von Vorschriftzeichen zu beachten?

Bevor Sie Vorschriftzeichen für Ihr Unternehmen bestellen, sollten Sie sich über den Einsatzbereich umfassende Gedanken machen. Abhängig davon, ob sie die Vorschriftsschilder zur Absicherung einer Baustelle im öffentlichen Straßenverkehr einsetzen möchten oder zur Beschilderung Ihres Firmengeländes nutzen wollen, sind die Größe und das Material der Schilder entscheidend.

Größe der Vorschriftszeichen nach StVO

Bei der Aufstellung von Verkehrsschildern ist darauf zu achten, dass die Größe der Verkehrszeichen abhängig von der erlaubten Geschwindigkeit ist. Der Hintergrund dafür ist der sogenannte Sichtbarkeitsgrundsatz. Dieser besagt, dass Vorschriftschilder im regulären Verkehr von einem durchschnittlichen Kraftfahrer im Vorbeifahren gut wahrgenommen werden muss.

Form Maße Geschwindigkeitsbereich
Rund Ø 420 mm bis 20 km/h
Rund Ø 600 mm bis 80 km/h
Dreieckig Seitenlänge 630 mm bis 50 km/h
Dreieckig Seitenlänge 900 mm bis 100 km/h

Neben der entsprechenden Größe der Zeichen muss auch sichergestellt werden, dass die Schilder nicht verdeckt sind, z.B. durch Mauervorsprünge oder Büsche.

Materialien der Vorschriftzeichen

Bei SETON produzieren wir Gebots- und Verbostschilder in unterschiedlichen Materialien.

Kunststoff-Schilder

Witterungsbeständige Verkehrsschilder aus 2 mm starkem Kunststoff, bedruckt mit Symbolen gemäß StVO. Aufgrund ihrer Größe dürfen diese Gebots- und Verbotsschilder jedoch nur zur Regelung des innerbetrieblichen Verkehrs genutzt werden.

Aluminium-Schilder mit Reflexfolie

Die Gebots- und Verbotszeichen nach StVO werden aus 2 mm starken Aluminium-Schildern mit Reflexfolie Klasse RA1/A oder Reflexfolie Klasse RA2/B gefertigt. Beide Reflexfolien reflektieren das Licht zurück zur Lichtquelle. Bei Reflexfolie Klasse RA2/B (mit eingekapselten Mikroglasperlen) sind die Rückstrahlwerte jedoch 3-mal höher als bei Reflexfolie Klasse RA1/A (mit eingebunden Mikroglasperlen).

Aluminium-Schilder mit Reflexfolie und verstärktem Profilrand

Bei diesen Schildern handelt es sich um 2 mm starke Aluminium-Schilder mit Reflexfolie Klasse RA1/A und einem 25 mm breiten Rahmen aus Aluminium. Durch diese Bauweise sind die Vorschriftszeichen besonders robust und langlebig.

Wer Vorschriftsschilder setzen darf

Vorschriftsschilder auf öffentlichen Straßen und Verkehrsflächen dürfen nur durch die entsprechenden Behörden aufgestellt bzw. in Auftrag gegeben werden. Wenn Unternehmen zur Absicherung einer Straßen-Baustelle bspw. Vorschriftzeichen aufstellen möchten oder die Verkehrsführung ändern müssen, benötigen sie die ausdrückliche Genehmigung der örtlichen Verkehrsbehörde. Diese gibt genau vor, wie die Beschilderung im Einzelfall aussehen muss. Zu beachten ist, dass die Genehmigungspflicht für alle von der Allgemeinheit befahrbaren Flächen gilt. Das heißt konkret, dass z.B. der Betreiber eines Schwimmbades die Beschilderung auf seinem eigenen Parkplatz nicht ohne die Zustimmung der Verkehrsbehörde setzen darf.

Ein abgegrenztes Firmengelände, dessen Zugang hingegen nur einem bestimmten Personenkreis gestattet ist, gilt tatsächlich als Privatgelände. Hier kann der Unternehmer die innerbetriebliche Verkehrsführung zur Sicherheit der eigenen Mitarbeiter, Lieferanten und Besucher ohne behördliche Zustimmung bedarfsgerecht regeln.

Was ist bei der Aufstellung von Vorschriftzeichen zu beachten?

Egal ob Vorschriftzeichen dauerhaft installiert werden sollen oder nur temporär zum Einsatz kommen, Vorschriftsschilder müssen so angebracht bzw. aufgestellt werden, dass sie die Verkehrsteilnehmer nicht behindern. Es müssen bestimmte Höhen und Abstände eingehalten werden, damit keine Verletzungsgefahr besteht und auch die Sicht auf und durch die Schilder nicht versperrt wird. Außerdem dürfen Gehwege und Radwege nicht blockiert werden. Diese Gefahr besteht meist bei temporären Beschilderungen.

Aufstellhöhe Vorschriftsschild Meter
über Gehwegen 2,00
über Radwegen 2,20
neben Fahrbahnen/ außerhalb von Ortschaften 1,50
Seitlicher Abstand zur Fahrbahn Meter
im Ort 0,50
außerhalb von Ortschaften 1,50
Verbleibende Mindestbreite Meter
Gehwege 1,00
Radwege 0,80
kombinierter Geh-/Radweg 1,60

Für die professionelle Befestigung von Vorschriftszeichen können sie bei SETON die passenden Rohrpfosten, Rohrschellen und mobilen Schildersysteme kaufen.